Mann soll 52.000 € zu Unrecht vom AMS erhalten haben

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AMS (Symbolfoto)Tobias Steinmaurer / picturedesk.com
Ein 58-Jähriger soll als Schlosser gearbeitet haben und nebenbei jahrelang Notstand bezogen haben. Mutmaßlicher Schaden für das AMS: 52.000 Euro.

Sozialbetrug oder nur die Rache der Ex-Freundin? Ein 58-Jähriger soll jahrelang beim Antrag auf AMS-Geld angegeben haben, nur geringfügig bei einer Schlosserei im südlichen Niederösterreich beschäftigt zu sein. Tatsächlich soll er aber laut Anklage einer Vollbeschäftigung nachgegangen sein. Mutmaßlicher Schaden für das AMS: 52.000 Euro.

Betrug flog bei Prozess auf

Der Schwindel flog erst auf, als der 58-Jährige nach der Trennung von der Ex wegen Stalkings angezeigt worden war und er schließlich vor Gericht seine Vermögens- und Arbeitsverhältnisse darlegen musste.

Gestern musste der 58-Jährige wegen schweren Betruges erneut auf die Anklagebank am Landesgericht Wiener Neustadt, meinte dabei nur: „Da steckt meine Ex dahinter.“

Sohn von Ex belastet ihn

Der Sohn seiner Ex, dem der 58-Jährige einst den Lehrplatz in der Schlosserei verschafft hatte, belastete den Angeklagten indes schwer: „Er hat weit über die Geringfügigkeitsgrenze gearbeitet.“

Da der Firmenchef wegen einer Coronaerkrankung nicht als Zeuge vor Gericht erscheinen konnte, wurde die Verhandlung vertagt. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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