Seit rund drei Jahren soll ein 21-Jähriger seine Ehefrau (19) verprügeln. Laut Angaben des Opfers begann es in der zweiten Schwangerschaft, als das Paar in Deutschland um Asyl angesucht hatte. Die beiden kehrten in ihre Heimat zurück, er soll versprochen haben, sie künftig nicht mehr zu schlagen. Laut ihr änderte sich jedoch gar nichts.
Frau durfte nicht zum Arzt
Im September 2018 kam das junge Ehepaar nach Österreich, laut der Frau werde sie fast täglich leicht geschlagen, ein bis dreimal pro Monat werde sie stärker geschlagen. Vor rund einem Monat soll er ihr mit dem Fuß gegen die Rippen getreten haben, sie wurde verletzt und durfte nicht zum Arzt gehen. Die Kinder soll er nicht schlagen.
Bei der Einvernahme meinte der Verdächtige gegenüber dem Dolmetscher, es könne sein, dass er seine Frau einmal in der Ukraine geschlagen habe, in Österreich jedoch sicher nicht. Der 21-Jährige wurde auf freiem Fuß angezeigt und erhielt ein Betretungsverbot fürs Asyllager Traiskirchen. (Lie)