Mann sperrte Frau in Wien über Nacht in Auto ein

Am Montag Nachmittag hat die Polizei eine Frau aus einem Auto befreit, die dort eingesperrt worden war. Was dahinter steckt...

Am Montag um 14:45 Uhr verständigten Passanten die Polizei, weil sie in der Van-der-Nüll-Gasse eine Frau in einem versperrten Auto bemerkten, die offenbar in einem schlechten Zustand war und mittels Handzeichen auf sich aufmerksam machte.

Als die Beamten am Einsatzort eintrafen, versuchte die Frau panisch, die Autotüre zu öffnen. Die Beamten schlugen die Seitenscheibe ein und befreiten die 37-Jährige aus dem Fahrzeug - "Heute"-Leser filmten den Vorgang.

Die Vorgeschichte

Offenbar war die Frau am Vortag mit ihrem Lebensgefährten in Streit geraten, woraufhin sie einen Freund bat, sie abzuholen. Der 27-Jährige kam ihrer Bitte nach und erlaubte ihr, die Nacht auf der Rückbank seines Autos zu schlafen, welches er unversperrt ließ. Als sich das Auto automatisch versperrte, war die 37-Jährige eingesperrt und konnte sich aus eigener Kraft nicht befreien.

Die dehydrierte Frau wurde vor Ort von Sanitätern der Wiener Berufsrettung und einem Notarzt erstversorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, das sie jedoch noch am selben Tag verlassen konnte.

Die Zentralverriegelung hatte das Auto automatisch verriegelt, die Frau dürfte kein Handy dabei gehabt haben, um Hilfe zu holen. Die Frau konnte mit der Hupe deswegen nicht auf sich aufmerksam machen, da bei diesem Fahrzeugmodell (Audi) das Betätigen nur mit einem Fahrzeugschlüssel möglich ist.

Wie sich der Vorfall auf die Beziehung des Opfers mit ihrem Lebensgefährten bzw. mit ihrem Bekannten auswirkt, ist unklar. (red)

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