Ein Mitarbeiter des Salzburger Passamtes wurde wegen Amtsmissbrauchs verurteilt. Er hat sich und seinen Angehörigen gratis Pässe und Personalausweise ausgestellt. Als er fälschlicherweise zwei Ingenieur-Titel eingetragen flog er auf. Das Gericht verurteilte ihn zu einer Geldstrafe sowie elf Monate bedingte Haft.
Ein Mitarbeiter des Salzburger Passamtes wurde wegen Amtsmissbrauchs verurteilt. Er hat sich und seinen Angehörigen gratis Pässe und Personalausweise ausgestellt. Als er fälschlicherweise zwei Ingenieur-Titel eingetragen hatte flog er auf. Das Gericht verurteilte ihn zu einer Geldstrafe sowie elf Monate bedingte Haft.
Der geständige Salzburger hat in elf Fällen keine Gebühren für Reisepässe, Notpässe und Personalausweise von Angehörigen und sich selbst eingehoben und im Pass seines Bruders und dessen Freundes unrichtigerweise einen Ingenieur-Titel eingetragen. Der Schwindel flog auf und der Mann stand vor Gericht.
Während der Verhandlung gestand er und sagte: "Ja, ich bin schuldig", zudem entschuldigte er sich für die "Unannehmlichkeiten", die er dem Amt verursacht habe.
Disziplinarverfahren wegen Delikt
Der langjährige Magistratsmitarbeiter wurde im Frühjahr 2012 vorläufig suspendiert. Das Disziplinarverfahren ist bis zum rechtskräftigen Abschluss des Strafverfahrens unterbrochen worden. Mit der nun ausgesprochen Strafe hat der Schöffensenat dem Beamten einen automatischen Amtsverlust erspart. Nun wird weiter geprüft, ob der Mann dort erneut arbeiten darf oder nicht.
Der Täter muss eine Geldstrafe zahlen sowie eine elfmonatige bedingte Haftstrafe absitzen.