Ein tragischer Unfall hat sich, wie berichtet, am Montagabend in Garsten ereignet. Ein 59-jähriger Mann, der in der Sektion Stocksport aktiv war, stürzte gegen 22 Uhr nahe der Eisstockhalle in den Garstner Bach und kam dabei ums Leben.
Seine Kameraden gingen davon aus, dass der Mann schon heimgegangen sei. Wie die Polizei berichtete, wurde der 59-Jährige aber von seinem Sohn vermisst, weil er in der Nacht nicht nach Hause gekommen war.
Am nächsten Morgen machte sich der Bub gemeinsam mit einem Nachbarn auf die Suche. Die beiden fanden den leblosen Körper des Vaters im Bach treibend. Der Notarzt, der rasch zur Stelle war, konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion angeordnet, um die genaue Todesursache zu klären.
"Das war ein so tragischer Unfall", sagte Katrin Krenn, die Bürgermeisterin von Garsten, am Mittwoch zu den OÖN. Die Betroffenheit in der Marktgemeinde sei groß.
Der Verstorbene, Vater eines minderjährigen Sohnes und einer 20-jährigen Tochter, war nicht nur im örtlichen Stockschützenverein aktiv, sondern spielte auch beim heimischen Fußballverein mit, so Krenn. "Unsere Gedanken sind bei seinen Angehörigen."