Mann stürzt vor Augen seiner Begleiterin in den Tod

Der Polizei-Hubschrauber "Libelle" war im Einsatz.
Der Polizei-Hubschrauber "Libelle" war im Einsatz.Juergen Feichter / EXPA / picturedesk.com
Tödlicher Alpinunfall im Bereich der Augsburger Hütte in den Lechtaler Alpen. Ein 34-jähriger Deutscher stolperte und stürzte rund 200 Meter ab.

Sonntags gegen 8.40 Uhr stiegen ein 34-jähriger Deutscher und seine 20-jährige Begleiterin zum rund 100 Meter oberhalb der Augsburger Hütte liegenden Wassertank auf. Dort genossen sie die Aussicht, ehe beide wieder in Richtung Schutzhütte abstiegen.

Dabei kam der Mann ins Stolpern, stürzte auf den darunterliegenden Hüttensteig und in der Folge darüber hinaus rund 200 Meter über steiles felsdurchsetztes, teils senkrechtes Gelände ab.

Der Mann kam unterhalb des Hüttenfelsen in einer Schotterrinne zu liegen. Er war sofort tot.

Die Augsburger Hütte in den Lechtaler Alpen oberhalb der Gemeinde Grins wird vom Deutschen Alpenverein betrieben.
Die Augsburger Hütte in den Lechtaler Alpen oberhalb der Gemeinde Grins wird vom Deutschen Alpenverein betrieben.Google Maps

Schwierigste Bedingungen

Die 20-Jährige rief sofort die Hüttenwirtin um Hilfe, welche wiederum die Rettungskette in Gang setzte. 

Aufgrund der schlechten Wetterlage musste eine Bergung mit dem Polizeihubschrauber mehrmals abgebrochen werden.

Eine Einsatzmannschaft der Bergrettung Landeck und zwei Alpinpolizisten stiegen daher zum Unfallort auf und führten die Bergung und den Abtransport des Verunfallten unter schwierigsten Bedingungen durch.

Bei kurzer Wetterbesserung konnte die Leiche des Verunglückten auf einer Seehöhe von etwa 1.740 m schließlich doch durch den Polizeihubschrauber mittels Tau geborgen werden.

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