Mann stürzte 200 Meter mit Radlader ab: Spital

Die Feuerwehr barg das Fahrzeug.
Die Feuerwehr barg das Fahrzeug.Bild: BFK Lilienfeld/Christian Teis

Zweiter ähnlicher Unfall nach der Tragödie von Samstagnacht: Ein 76-Jähriger kam mit seinem Radlader von der Forststraße ab – das Fahrzeug überschlug sich.

Zweiter schwerer Unfall binnen Stunden im Bezirk Lilienfeld: Nach dem tragischen "Muli"-Crash – wie berichtet starb ein 23-Jähriger – kam Sonntagvormittag in Lehenrotte ein Türnitzer mit seinem Radlader von einer Forststraße ab.

Johann L. (76), Altbesitzer eines Sägewerkes in Lehenrotte, wollte Baumschnitt und Sträucher entsorgen und fuhr dazu mit dem firmeneigenen Radlader in den Wald, als er aus unbekannte Ursache von der Waldstraße oberhalb des Wohnhauses abkam, den Abhang rund 200 Meter hinunterstürzte und sich dabei mehrmals mit dem Radlader überschlug.

Der Fahrer konnte sich trotz mehrmaliger Überschläge in der Fahrerkabine festhalten was ihm mit Sicherheit das Leben rettete. Sohn Martin, selbst Feuerwehrmitglied der FF Lehenrotte, hatte den Unfall akustisch wahrgenommen, die Rettungskette in Gang gesetzt und den Vater aus der Kabine gerettet.

Die Feuerwehr Lehenrotte rückte binnen weniger Minuten mit 17 Mann und zwei Fahrzeugen zum Einsatz aus. Der Radlader wurde mittels zwei starker Seilwinden privater Traktoren und gesichert über einen Greifzug aufgestellt und an Ort und Stelle zur Reparatur gesichert abgestellt da ein gesichertes Wegziehen des fahruntauglichen Fahrzeuges nicht möglich war.

Johann L. wurde schwer verletzt und unter Notarztbetreuung ins Voralpenklinikum Lilienfeld eingeliefert. (wes)

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