Mann täuscht Mord vor, damit Polizei Einfahrt räumt

Ein Mann hat in der Nähe von Tschernihiw, Ukraine einen Mord vorgetäuscht, damit die Polizei seine Einfahrt räumt.
Ein Mann hat in der Nähe von Tschernihiw, Ukraine einen Mord vorgetäuscht, damit die Polizei seine Einfahrt räumt.Wikipedia/ Symbolbild
In der Ukraine griff ein Mann zu einem perfiden Mittel, damit die Polizei seine Einfahrt räumt. Jetzt muss er dafür eine Strafe zahlen.

Ein Mann aus der Ukraine ist auf eine perfide Strategie verfallen, um die Zufahrt zu seinem Haus schneefrei zu bekommen: In einem Telefonat mit der Polizei behauptete der Mann, den Freund seiner Mutter erstochen zu haben – und riet gleichzeitig dazu, mit einem Schneepflug zu kommen, da sein Haus eingeschneit sei, wie die Polizeisprecherin der Stadt Tschernihiw, Julia Kowtun, am Montag der Nachrichtenagentur AFP berichtete.

Statt mit dem Schneepflug seien die Beamten aber mit einem Geländewagen zu dem Haus in dem Dorf Grybova vorgefahren, sagte Kowtun. Dort hätten sie das vermeintliche Opfer putzmunter vorgefunden und erfahren, dass niemand angegriffen worden sei.

Bitterarmes Land

Der selbsterklärte Mörder räumte demnach ein, er sei mit der Arbeit der Schneeräumdienste unzufrieden gewesen und habe gehofft, dass die Polizei sie besser erledige. In der Region war zuvor ein halber Meter Schnee gefallen. Laut der Sprecherin droht dem Mann nun eine Geldbusse von umgerechnet bis zu 3,80 Franken.

Die ehemalige Sowjetrepublik zählt zu den ärmsten Ländern Europas. Für funktionierende öffentliche Dienstleistungen fehlt häufig das Geld.

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