Wochenlang verschaffte sich ein 70-Jähriger Zugang zu einem Kühlhaus und verging sich dort an weiblichen Leichen. Eine Überwachungskamera überführte ihn schließlich.
Der Verdächtige soll sich laut "leprogres.fr" über mehrere Wochen unbemerkt in ein Leichenhaus im französischen Roanne geschlichen haben. Dort verging sich der 70-Jährige dann an verstorbenen Frauen.
Um in das Gebäude zu kommen nutzte der Mann eine Sicherheitslücke. Wenn die Mitarbeiter des Leichenhauses ihren Dienst antraten, war der Sicherheitscode des Hauses kurzzeitig deaktiviert. Der Mann konnte so immer wieder in das Gebäude gelangen, ohne dabei gesehen zu werden.
Zuerst sei den Mitarbeitern der 70-Jährige gar nicht aufgefallen, doch irgendwann schöpften sie Verdacht, da sie immer wieder den selben älteren Herren sahen, es sich bei ihm aber offensichtlich nicht um einen Angehörigen handelte. Daraufhin installierten sie eine Kamera im Gebäude.
Von Kamera gefilmt
Am vergangenen Dienstag konnte die Überwachungskamera dann den Mann auf frischer Tat ertappen. Bei seiner Einvernahme gestand der Mann dann, dass er an Nekrophilie, einer Sexualpräferenz, die auf Leichen gerichtet ist, leidet.
Im Laufe der Ermittlungen stellte sich dann heraus, dass der 70-Jährige bereits wegen sexueller Übergriffe vorbestraft war. Der Mann wurde angezeigt.
(wil)