Mann verging sich an Bub: Kind sperrt sich am Klo ein

Der Angeklagte (48)
Der Angeklagte (48)Bild: salpa

Wegen einer Vergewaltigung musste am Montag ein 48-jähriger Badener in Neustadt auf die Anklagebank. Er soll versucht haben, einen Elfjährigen zu vergewaltigen.

Ein zweifacher Vater musste am Montag am Landesgericht Wr. Neustadt Rede und Antwort stehen. Der heute 48-Jährige soll im Sommer 2007 einen damals Elfjährigen vergewaltigt bzw. versucht haben, ihn zu vergewaltigen. Der damals 36-Jährige hing gerne mit Teenagern ab, trank und kiffte mit den Burschen.

Dann übernachteten die Kids bei ihm, in der Nacht näherte sich der Mann dem Knaben und wollte gewaltsam in Mund und Anus eindringen. Der verschreckte Bub stellte sich anfangs tot und sperrte sich dann am WC ein. Erst am nächsten Tag traute sich das Kind nach Hause zu gehen. Erst gut zehn Jahre nach der Tat traute sich das Opfer seinen Peiniger anzuzeigen.

10 Monate ins Gefängnis

Beim Prozess zeigte sich der Angeklagte teilweise geständig, verwies aber auf den Versuch. "Es ist ja nicht passiert", so der 48-Jährige zum Richter. Weiters meinte der Mann mit Sonderschulabschluss, den jetzt jungen Erwachsenen finanziell unterstützen zu wollen. Der Rest des Prozesses wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt. Das Urteil (nicht rechtskräftig): 30 Monate teilbedingte Haft wegen Vergewaltigung und schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen – zehn Monate davon muss der 48-Jährige absitzen (nicht rechtskräftig).

Die Milderungsgründe waren: das teilweise vorhandene Geständnis und das lange Wohlverhalten seit der Tat. (Lie)

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