Mann versteckt bei Glücksspiel-Razzia Geld in Unterhose

Wie jetzt bekannt wurde, kam es am 6. Jänner zu einer Glückspiel-Razzia in Salzburg. Ein Mann versteckte Tausende Euros in seiner Unterwäsche.

Wie erst jetzt bekannt wurde, führte die Finanzpolizei bereits am 6. Jänner gemeinsam mit der Polizei einen Einsatz gegen illegales Glücksspiel in Salzburg durch. Dabei wurden letztlich elf Glücksspielautomaten sowie mehr als 6.000 Euro in bar beschlagnahmt. Einen Teil des Tagesumsatzes versteckte der bosnische Lokalaufseher dabei sogar in seiner Unterhose.

Auf Basis einer anonymen Anzeige erfolgte der Zugriff in dem illegalen Glücksspielcasino am Vormittag des Dreikönigstags in Salzburg. Die Finanzpolizisten stellten davor eindeutig Stimmen in dem Lokal fest, die Türen waren aber fest verschlossen und mit einer Magnetsicherung verriegelt. Da der Lokalbetreiber den Eingang nicht öffnen wollte, verschafften sich die Beamten mit Hilfe der Polizei-Spezialeinheit Cobra Zugang. Im Lokal selbst konnten zunächst aber keine Personen angetroffen werden. Offenbar haben sich die Verdächtigen versteckt, hinterließen aber Bargeld, angezündete Zigaretten und laufende Automaten zurück. Für die Polizei war klar: Hier herrschte noch vor wenigen Minuten reger Betrieb.

Mann versteckte Tausende Euros in Unterhose

Bei der weiteren Durchsuchung des Gebäudes stießen die Beamten schließlich am Dachboden auf einen Mann und eine Frau, die sich dort offensichtlich verstecken wollten. Die Personenkontrolle des Mannes ergab schließlich, dass dieser der Bruder einer bereits amtsbekannten Person ist, die ebenfalls in der illegalen Glücksspielszene aktiv ist.

Der Bosnier war vermutlich gerade mit der Tagesabrechnung beschäftigt, denn bei der Leibesvisitation wurden knapp 2.000 Euro in seiner Hosentasche entdeckt. Bei einer genaueren Durchsuchung fielen dem Mann schließlich weitere knapp 1.000 Euro aus der Unterwäsche. Zudem wurden in einem Müllsack, den er bei sich hatte, zusätzlich über 3.000 Euro sichergestellt. In weiterer Folge verweigerte der mutmaßliche Lokalaufseher jede weitere Aussage und Kooperation. Bei der Frau handelt es sich wahrscheinlich um eine Spielerin.

Im Endeffekt beschlagnahmte die Polizei über 6.000 Euro an Bargeld und elf vorgefundene Glücksspielautomaten. Das Lokal wurde behördlich geschlossen, gegen den Betreiber erfolgen nun Anzeigen nach dem Glücksspielgesetz sowie aufgrund von Verstößen gegen die geltenden Corona-Maßnahmen. Weil sich der Bosnier weigerte mit den Behörden zu kooperieren droht ihm eine Geldstrafe in der Höhe von bis zu 22.000 Euro.

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