Mann verweigert Maske im Flieger und beleidigt Crew

Der Mann wurde von der Polizei abgeführt.
Der Mann wurde von der Polizei abgeführt.istock/ Symbolbild
Die deutsche Bundespolizei musste am Montag einen Kanadier aus einem Lufthansa-Flieger holen, weil er keinen Mund-Nasen-Schutz tragen wollte.

Da ein 45-jähriger Kanadier am Montag auf einem Flug der Lufthansa nach Vancouver unter keinen Umständen den vorgeschrieben Mund-Nasen-Schutz tragen wollte, musste er von Beamten der deutschen Bundes- und Landespolizei vor dem Start aus dem Flugzeug geholt werden.

Der Mann versuchte direkt nach dem Boarding lautstark mit der Besatzung darüber zu diskutieren und beleidigte dabei massiv Flugbegleiter und mitreisende Passgiere.

Nachdem die Fluggesellschaft dem Kanadier daraufhin eine Beförderungsverweigerung eröffnete und er sich weigerte, dieser Folge zu leisten, war ein Einsatz der Polizei notwendig geworden.

Sicherheitsleistung von 1.000 Euro

Gegen den Maskenverweigerer wurde nunmehr ein Strafverfahren wegen Beleidung und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen das Luftsicherheitsgesetz eingeleitet.

Nach Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 1028,50 Euro wurde der Kanadier auf freiem Fuß belassen.

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