Mann von Pkw angefahren: War es Mordversuch?

Bild: Daniel Schreiner (Symbol)

War ein vermeintlicher Unfall doch kein Unfall? Nachdem am Donnerstag im Bezirk Bruck ein Mann (40) von einem Pkw erfasst worden war, gab der Verletzte an, der Lenker habe ihn mit Absicht angefahren.

Ermittlungen auf Hochtouren nach einem mutmaßlichen Mordversuch im Bezirk Bruck: Wie berichtet, war am Donnerstag ein 40-Jähriger von einem Pkw erfasst und dabei schwer verletzt worden, der Mann musste ins Spital geflogen werden.

Was zunächst wie ein Unfall mit Fahrerflucht aussah, könnte ein Mordversuch gewesen sein: Das Opfer selbst erklärte der Polizei noch am Unfallort, der Lenker habe ihn absichtlich angefahren. Dabei sei der 40-Jährige gegen einen Gartenzaun gedrückt worden.

Auch Kind im Auto

Ein 39-Jähriger konnte schließlich als mutmaßlicher Täter identifiziert werden: Sein Kennzeichen war am Tatort gefunden worden. Der Mann meldete sich kurz darauf selbst bei der Polizeistation, um den Crash zu melden. Auch seine achtjährige Tochter soll zum Tatzeitpunkt im Wagen gesessen sein.

"Er wurde auf der Polizeiinspektion niederschriftlich einvernommen und war geständig, an dem Unfall beteiligt gewesen zu sein. Er bestritt jedoch jegliche Absicht", berichtete die Landespolizeidirektion Niederösterreich am Freitagvormittag.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Korneuburg wurde der 39-Jährige festgenommen und in die Justizanstalt Korneuburg gebracht. Der Wagen wurde sichergestellt.



(nit)

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