Taco Bell vertreibt sogenannte Mexican Pizzas, eine Mischung aus Pizza und Tacos. Frank Siragusa gönnte sich vergangenen September eine solche Mexican Pizza für 5,49 Dollar (fünf Euro) – verglichen mit den Anzeigebildern empfand er das schlussendliche Produkt jedoch als schlechten Witz. Denn: Taco Bell verwende nur halb so viel Rindfleisch und Bohnen, wie auf den Bildern angepriesen. Daher wirft er dem Unternehmen "unfaire und täuschende Geschäftspraktiken" vor und will dafür satt kompensiert werden.
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Fünf Millionen Dollar will er nun angesichts der "Täuschung" vom Fast-Food-Unternehmen haben. Der Vorwurf in der Anklageschrift lautet darauf, dass die Produkte Mexican Pizza, Veggie Mexican Pizza, Crunchwrap Supreme, Grande Crunchwrap and Vegan Crunchwrap maximal halb so viel Inhalt haben würden, wie beworben. Seine Argumentation lautet wie folgt: Hätte er gewusst, dass er nur die Hälfte der Füllung erhält, hätte er nicht 5,49 Dollar für die Mexican Pizza bezahlt. Sein Vorwurf wird von Fotos begleitet, die den dürftigen Belag zeigen sollen.
"Die Konsumenten erhalten ein Produkt, das weniger wert ist als versprochen", heißt es vonseiten der Anklage. Besonders enttäuschend sei dies angesichts der aktuell im Steigen befindlichen Preise für Lebensmittel. Die Klage strebt an, fünf Millionen Dollar Kompensation für jene Kunden zu erhalten, die die fünf bereits angeführten Produkte in den vergangenen drei Jahren konsumierten. Taco Bell hat bisher nicht Stellung zu den Vorwürfen bezogen.
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Solcherlei Klagen sind nicht neu in den USA. Letztes Jahr hat einer von Siragusas Anwälten bereits McDonald's und Wendy's in Brooklyn wegen der Größe ihrer Burger geklagt. Ein weiterer seiner Anwälte, Anthony Russo, tat selbiges in Miami – in diesem Fall geht es um Burger Kings Whoppers. Er ist der Ansicht, dass Taco Bell das Gewicht der diversen Füllungen nicht angemessen ausweist.