Wie die Kantonspolizei Thurgau in einer Mitteilung schreibt, wandte sich am Donnerstag ein 38-jähriger Mann in Frauenfeld an einen Arzt, weil er Schmerzen im Unterkörper verspürte. Bei einer ärztlichen Untersuchung stellte sich dann heraus, dass der Mann eine Schussverletzung hatte. Er musste mit mittelschweren Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Die genauen Umstände des Vorfalls sind noch unbekannt. Der 38-jährige Mann hielt sich am Donnerstagnachmittag mit seinen beiden Kindern und einem Bekannten an der Scheuchenstraße, im Bereich der Liegenschaft Nr. 42, auf. Gemäß seinen Aussagen verspürte er kurz nach 16 Uhr plötzlich einen starken Schmerz im Unterkörper.
"Der Mann realisierte im ersten Moment nicht, dass er angeschossen wurde", sagt Kapo-Sprecher Matthias Graf gegenüber 20 Minuten. "Sein Bekannter fuhr ihn dann zuerst mit dem Auto zum Arzt. Erst dieser stellte die Schussverletzung fest, worauf der verletzte Mann ins Spital gebracht wurde."
Wie es zu den Verletzungen kommen konnte, ist noch ungeklärt. "Die Ermittlungen gehen in alle Richtungen", so Graf. "Auch die Möglichkeit einer Schussausgabe aus weiter Distanz wird in die Untersuchung mit einbezogen." Dem 38-jährigen Mann gehe es derweil den Umständen entsprechend gut: "Sein Zustand ist stabil. Die Verletzung ist nicht lebensbedrohlich." Der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau sicherte die Spuren vor Ort. Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.