Bräutigam zieht in Hochzeitsnacht falsche Frau aus – Haft

Die Hochzeit des Paares endete nun in einer Haftstrafe für den Bräutigam. Symbolbild
Die Hochzeit des Paares endete nun in einer Haftstrafe für den Bräutigam. SymbolbildGetty Images/iStockphoto
Der Bräutigam war nach seiner Hochzeit mit gleich 3 Frauen im selben Bett gelandet. Das kostet ihn jetzt seine Freiheit, er muss nun hinter Gitter. 

Die Vorwürfe gegen Joe Holtham wiegen schwer: Er soll in seiner eigenen Hochzeitsnacht eine Frau sexuell belästigt haben, während seine frisch angetraute Gattin daneben schlief. Das berichten "The Sun" und "Tag24".

Nur Stunden zuvor hatten er und seine Verlobte Sarah aus dem englischen Tetbury sich das Ja-Wort gegeben. Nach ihrer feuchtfröhlichen Hochzeitsfeier landeten die jungen Eheleute im selben Bett mit zwei weiteren Frauen, weil eines der Paare den Zimmerschlüssel nicht mehr finden konnte. Daneben auf dem Boden machte es sich ein weiterer Mann bequem.

Wie Staatsanwalt Michael Hall schildert, hätte sich Holtham dann in der Nacht an eine andere Frau herangekuschelt und sich an ihr zu schaffen gemacht. Er habe sie am Po begrapscht und dann auch noch ihr Kleid geöffnet. Alle Anwesenden seien zum fraglichen Zeitpunkt gut im Öl gewesen.

Haftstrafe

Holtham beteuert, das alles sei ein Versehen gewesen. Er habe eigentlich mit seiner Gattin Sarah intim werden wollen, sich aber in der Frau geirrt. In erster Instanz schenkte der Richter aus Gloucester seiner Version des Geschehens auch Glauben. Der 33-Jährige wäre mit einer Bewährungsstrafe davongekommen, hätte nicht die Staatsanwaltschaft das Urteil angefochten.

Bei den drei Berufungsrichtern hatte der Brite keine Chance. Er wurde schuldig gesprochen und es hagelte eine Freiheitsstrafe! Er muss nun für drei Jahre und sechs Monate ins Gefängnis.

"Er ist unschuldig"

Seine Familie versteht die Welt nicht mehr. Joes Angehörige und auch Ehefrau wollen ihm weiter treu die Stange halten, sind von seiner Unschuld überzeugt. Ein Familienmitglied schilderte gegenüber der englischen Zeitung, dass er und Sarah noch ein Paar seien: "Und sie werden auch zusammenbleiben. Das kann ich zu 100 Prozent sagen. [...] Es gibt keine Feindseligkeit gegenüber Joe. Überhaupt keine – und hat es noch nie gegeben. Wir glauben, er ist unschuldig."

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