Mann zuckt bei Party aus, sticht Freund (40) fast tot

Im Drogenrausch soll der 29-Jährige versucht haben, einen Freund zu erstechen.
Im Drogenrausch soll der 29-Jährige versucht haben, einen Freund zu erstechen.Bild: iStock

Diese Drogenparty endete für einen Linzer (40) beinahe tödlich. Sein Freund soll mehrmals mit einem Klappmesser auf ihn eingestochen haben – Prozess.

Sie wollten sich einen "gemütlichen" Nachmittag in der Wohnung eines Linzers machen, konsumierten laut Staatsanwaltschaft gemeinsam Drogen.

Doch am Ende der Party, die am 5. Oktober vergangenen Jahres stattgefunden haben soll, musste am Abend plötzlich die Polizei anrücken. Auslöser sei ein Streit zwischen einem 29-jährigen Partygast und seinem Freund (40) gewesen sein.

Laut Auskunft des Gerichts hatte der Jüngere plötzlich sein Kokain nicht mehr gefunden. Er habe daraufhin den 40-Jährigen des Diebstahls bezichtigt und ihn mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Zudem soll er danach ein Klappmesser (8,5 cm lange Klinge) gezückt und auf seinen Kontrahenten eingestochen haben.

Daraufhin sei ein weiterer Partygast, ein 35-Jähriger aus dem Bezirk Linz-Land, dazwischen gegangen.

Das ließ den Beschuldigten erst richtig durchdrehen. Laut Anklage attackierte er auch ihn mit dem Messer, stach vier bis fünf Mal Richtung Hals und Kopf seines Opfers.

Die Verletzten mussten ins Spital



Beide Verletzten mussten ins Spital gebracht werden. Der Angeklagte muss sich am Freitag im Linzer Landesgericht wegen versuchten Mordes und absichtlich schwerer Körperverletzung verantworten.

Laut einem Gutachten von Top-Psychiaterin Adelheid Kastner leidet der Beschuldigte unter paranoider Schizophrenie, ist nicht zurechnungsfähig. Es wird daher eine Einweisung in einer Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher beantragt.

(mip)

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