Männer werden bei Homeoffice bevorzugt

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Ob jemand Homeoffice bekommt oder nicht, hängt offenbar auch vom Geschlecht ab.
Wissenschaftler fordern mehr Gleichberechtigung bei der Verteilung von Homeoffice-Optionen. Es scheint außerdem massive Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu geben. So wird Männern eher zugestanden von zuhause aus zu arbeiten als Frauen.

Zu diesem Ergebnis kamen deutsche Forscher, als sie untersuchten, welche Hürden sich bei dem Homeoffice für Arbeitnehmer ergaben.

Dabei scheinen die Vorteile auf den ersten Blick recht offensichtlich: Dadurch, dass man sich besser konzentrieren kann als in großräumig angelegten Office-Räumlichkeiten, arbeitet man auch effizienter. Man leidet weniger unter Ablenkung und Druck. Dennoch ist die Unternehmerseite skeptischer der Alternative gegenüber als euphorische Stimmen der Arbeitnehmer. Oftmals stellt sich die Frage danach gar nicht erst und Ansuchen werden von vornherein abgelehnt.

CommentCreated with Sketch.5 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. In einer unlängst veröffentlichten Studie Forscherteams zweier deutscher Universitäten die Gründe für die Barrieren. Diese bestünden in der Unternehmenskultur. Vor allem Frauen würden davon profitieren können, gaben jedoch viel häufiger als Männer an, dass ihnen die Arbeit von zuhause aus nicht gestattet würde: insgesamt 22 Prozent der befragten Frauen gegenüber 12 Prozent der Männer. 70 Prozent der Arbeitgeber ist Anwesenheit vor Ort nach wie vor wichtig.

Wichtig sei es nun die rechtliche Lage der Arbeitnehmer zu stärken, so die Forscher.

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