Fussball

Maradona-Ex wurde nicht zur Verabschiedung gelassen

Der am Mittwoch verstorbene Diego Maradona wurde in Buenos Aires aufgebahrt. Seine letzte Freundin durfte sich aber nicht verabschieden. 
Markus Weber
27.11.2020, 07:05

Maradona hatte in seinem Haus in Tigre nahe Buenos Aires einen Herzstillstand erlitten, war nur vier Wochen nach seinem 60. Geburtstag verstorben. Argentiniens Staatspräsident Alberto Fernandez hatte daraufhin eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. 

Um der Bevölkerung die Chance zu geben, sich vom argentinischen Volkshelden zu verabschieden, wurde Maradonas Sarg im Präsidentenpalast von Buenos Aires aufgebahrt. Zigtausende stellten sich daraufhin an, um vor dem Sarg trauern zu können. 

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Das tat die Familie der Fußball-Ikone noch bevor sich die Tore um 9 Uhr für die wartenden Fans geöffnet hatte. Ex-Frau Claudia Villafane, die fünf anerkannten Kinder und engste Familienmitglieder hatten sich in den frühen Morgenstunden noch einmal verabschieden können. 

Letzte Freundin durfte nicht rein

Nicht allerdings Maradonas letzte Freundin Rocio Oliva. Die 30-Jährige war einem Bericht der argentinischen Zeitung "Clarin" zufolge nicht zur Familienverabschiedung vorgelassen worden. Die Sicherheitskräfte waren demnach angewiesen worden, Oliva den Eintritt zu verwehren. 

Oliva, die von 2012 bis 2016 mit dem Argentinier liiert war, hatte unter Tränen erzählt, dass sie sich ab 7 Uhr in der Warteschlange der Fans anstellen hatte müssen. "Er hatte ein Herz aus Gold, ich habe wenige Menschen gesehen, die so ein gutes Herz haben, wie er", hatte die 30-Jährige getrauert. 

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