Marco Pogo in der U-Bahn als "Graufahrer" unterwegs

Wegen seiner Hofburg-Kandidatur schickt Wlazny die Kunstfigur Marco Pogo jetzt in Frühpension.
Wegen seiner Hofburg-Kandidatur schickt Wlazny die Kunstfigur Marco Pogo jetzt in Frühpension.Denise Auer
Wie alle anderen Kandidaten bat "Heute“ Dominik Wlazny (35) zum Talk in die Öffis. Er sprach über sein Alter Ego Marco Pogo und Spaß in der Politik.

Für die zweite Runde der Öffi-Talks trifft "Heute“ den jüngsten Hofburg-Kandidaten Dominik Wlaznyin seinem Grätzl in Wien-Simmering. Es ist sein Heimatbezirk, seit 2020 ist er hier mit seiner Bierpartei Bezirksrat.

Wlazny bemerkt in der Bim, dass er sein Klimaticket vergessen hat („bin Graufahrer“) und hofft, dass Kontrolleure ihn erkennen und nicht strafen. Seine Präsenz erregt kein Aufsehen – man scheint in Simmering an ihn gewöhnt zu sein. Trotz seines auffälligen Erscheinens spricht ihn keiner auf der Fahrt mit dem 71er an.

"Marco Pogo liegt daheim auf der Couch"

In Österreich kennt man ihn besser als Marco Pogo, Frontmann der Band Turbobier. Sein Alter Ego geht jetzt aber in Frühpension: „Er schlaft eh gern lang. Jetzt sitzt er daheim auf der Couch und schaut ,Fit mit Philipp‘.“ Trotz seines „ernsten Wesens“ möchte Wlazny Humor ins Präsidenten-Amt mitbringen, denn: „Politik darf auch Spaß machen. Viele Politiker machen Spaß und merken’s nicht.“

Ein Turbobier-Konzert bei Staatsempfängen schließt er aber aus: „Ich finde die Gardemusik eigentlich ganz leiwand.“ Als Staatsgast würde er gerne Finnlands Premierministerin Sanna Marin (36) einladen, auch wegen der heftigen Untergriffe nach deren Partyvideo. Beim Empfang würde Wlazny Pizzera und Jaus performen lassen.

"Würde Eignungstest für Bundespräsidenten schaffen"

Die Regierung entlassen wie einige Mitbewerber will er nicht, schlägt aber einen Eignungstest für Minister vor. Den würde er selber auch ablegen. „Ich bin guter Dinge, dass ich bestehen würde. Ich habe im Medizinstudium gelernt, mich mit komplexen Dingen auseinanderzusetzen.“

Dass ihm Amtsinhaber Van der Bellen unterschwellig Manipulierbarkeit aufgrund seiner Jugend vorwirft, versteht Wlazny nicht: „Mich wundert, wie er darauf kommt. Vielleicht hat ihm das Gerda Rogers (VdB-Unterstützerin, Anm.) geflüstert.“

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