Marder-Jungtier wurde mit Schrotflinte angeschossen

Die Kugeln waren noch im Tier.
Die Kugeln waren noch im Tier.Bild: Tierheim Krems
Einen schwer verletzten jungen Marder mussten die Mitarbeiter des Kremser Tierheims am Sonntag in Krems einfangen, um ihn zu retten.
Am Sonntagnachmittag wurde beim Tierheim in Krems ein schwer verletzter junger Marder gemeldet. Das Tierchen war in der Austraße in Langenlois entdeckt worden, hatte schwere Wunden und schleppte sich nur noch mit letzter Kraft durch die Gegend.

Die Tierheim-Mitarbeiter brachten das Jungtier zu Tierarzt Ingo Mai, der versetzte das Kerlchen sofort in Narkose, um es genau untersuchen zu können. Die Wunden waren voll mit Maden und auf dem Röntgenbild konnte man eindeutig sehen, dass der Marder mit einer Schrotflinte angeschossen wurde.

Laut Tierheim muss das abgemagerte Tier unglaubliche Qualen erlitten haben. Der Marder dürfte seine Verletzungen aber überleben und wird jetzt gesund gepflegt. In ein paar Wochen soll er zurück in die Natur dürfen. (min)

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