Österreich

Marder kann nach OP wieder laufen

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:15

Der Wiener Tierschutzverein kümmert sich nicht nur um Hunde oder Katzen, sondern auch um kleinere Tiere. Ein neulich von einem Auto angefahrener junger Marder kann dank einer Operation wieder laufen.

In freier Wildbahn hätte die Verletzung den sicheren Tod des Nagetiers bedeutet. Vermutlich bei einem Kampf mit einem Artgenossen war der Marder von einem Auto erfasst worden. Dabei hatte sich das Jungtier das Hüftgelenk ausgerenkt und konnte nicht mehr laufen.

Glücklicherweise kam der Marder in das Wiener Tierschutzhaus nach Vösendorf. Dort wurde die Hüftgelenksluxation diagnostiziert, das Tierärzteteam entschied sich für einen komplizierten, operativen Eingriff namens Femurkopfresektion.

Marder kann Bein wieder voll belasten

Die OP verlief wie gewünscht, das Männchen erhielt danach Antibiotika und Schmerzmittel. Nach einigen Tagen Ruhe in einer Box tollt der Marder bereits wieder in seinem Käfig herum. Er kann das Bein wieder voll belasten und soll bald in Freiheit entlassen werden.

"Egal, um welche Art von Tier es sich handelt - wir versuchen stets alles Menschenmögliche, um ihm die Hilfe zukommen zu lassen, die es braucht. Umso mehr freut es uns, wenn auch derart schwierige Eingriffe an kleineren Patienten so erfolgreich sind", sagt WTV-Präsidentin Madeleine Petrovic. 

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