Wien

Neues Primärversorgungszentrum in Margareten eröffnet

Alle Aspekte von Krankheit und Gesundheit sollen im neuen Zentrum abgedeckt werden. Patientenfreundlich, mehrsprachig und schnell soll es zugehen.

Heute Redaktion
Eröffnung des PVE: Silvia Jankovic, Bezirksvorsteherin von Margaraten (3.v.li.). Neben Peter Hacker (4.v.li.) stehen die drei Ärzte Dr. Florin Oprescu, Dr. Florian Mölzer und mit Stethoskop Dr. Moritz Rauch – die drei Doktoren sind die Betreiber des PVE und ab 3. Oktober für ihre neuen Patienten da.
Eröffnung des PVE: Silvia Jankovic, Bezirksvorsteherin von Margaraten (3.v.li.). Neben Peter Hacker (4.v.li.) stehen die drei Ärzte Dr. Florin Oprescu, Dr. Florian Mölzer und mit Stethoskop Dr. Moritz Rauch – die drei Doktoren sind die Betreiber des PVE und ab 3. Oktober für ihre neuen Patienten da.
Stadt Wien

Die Akut-Versorgung von Erwachsenen und auch Kindern liegt im Fokus der neuen Primär-Versorgungs-Einheit (PVE). Patienten will man umfassend betreuen, ihnen angenehme Öffnungszeiten, Schnelligkeit bei der Befundung durch ein Sofortlabor anbieten und zudem die Möglichkeit der Betreuung in einer der Sprachen: Deutsch, Bosnisch, Serbokroatisch, Rumänisch, Polnisch, Französisch und Spanisch. Am dritten Oktober startet das Zentrum seine Arbeit.

Die kassenärztliche Versorgung wird von drei Ärzten und einem erweiterten Gesundheitsteam besorgt. Das Team besteht aus diplomierten Pflegekräften, Kollegen und Kolleginnen aus den Bereichen Sozialarbeit, Diätologie und klinischer Psychologie. Durch die Zusammenarbeit der Allgemeinmediziner mit anderen Gesundheits- und Sozialberufen in dem neuen Zentrum wird eine umfassende Betreuung sichergestellt. In Verbindung mit naheliegenden Kooperationspartnern (Röngten-Institut, Psychosozialen Dienst) wird die schnelle Abklärung von akuten Beschwerden möglich. Für die Patienten außerdem attraktiv sind die kurzen Wege.

Gute Versorgung auch bei schmalen Geldbörsel in Margareten

Eine gute Versorgung unabhängig vom Einkommen soll durch die Arbeit des Teams angeboten werden. Darum freut sich Bezirksvorsteherin Silvia Janković nun besonders über das neue Zentrum und sieht es als Erfolg ihrer Arbeit: "Bei meinem Amtsantritt habe ich allen Margaretnerinnen und Margaretnern Zugang zur besten Gesundheitsversorgung versprochen, unabhängig von ihrem Geldbörserl." Das Zentrum in Margareten ist Teil einer großen Kampagne zur gesundheitlichen Versorgung der Wiener. Insgesamt 36 solcher Versorgungseinheiten sollen bis 2025 in Wien entstehen. Ob der Zeitplan hält, ist fraglich. Neun sind bereits eröffnet - im kommenden Jahr werden mindestens fünf weitere aufsperren. Aus Strukturmitteln stehen pro PVE und Jahr 132.000 Euro zur Verfügung.

Bernhard Wurzer, Generaldirektor der Österreichischen Gesundheitskasse betont: "Die Eröffnung der bereits neunten PVE in Wien zeigt, wie moderne, umfangreiche Patientenbetreuung aussehen kann. Es freut mich, dass sich hier drei engagierte Ärzte zusammengetan haben und die Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team leben.“

Peter Hacker sieht Erwartungen der Wiener an Gesundheitswesen erfüllt

Mit dem PVE-Margareten wird das neunte PVE in Wien aufgesperrt.Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) sagte, die flächendeckende Versorgung mit Primärversorgungseinheiten sei der klare gesundheitspolitische Auftrag an die Krankenkassen nicht nur in Wien, sondern in ganz Österreich. Er freute sich zur Eröffnung, dass nach dem eher verhaltenen Start in der Umsetzung beide Vertragspartner – die ÖGK und die Wiener Ärztekammer – nun mit hohem Nachdruck das Ziel verfolgen. "Das ist die Verbesserung im Gesundheitswesen, die sich die Wiener Bevölkerung erwartet.“

Öffnungszeiten Mo - Fr von 7.00 bis 19.00 Uhr

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    Pixabay/Heute
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