Ein langjähriger Rechtsstreit zwischen der Sängerin und ihrem Bruder Morgan hat sein vorläufiges Ende gefunden. Der Bruder hatte Mariah Carey Verleumdung vorgeworfen, doch das Gericht wies die Klage nun vollständig ab.
In der ursprünglich 2021 eingereichten Klage ging es um Äußerungen in Careys Memoiren "The Meaning of Mariah Carey" aus dem Jahr 2020. Morgan behauptete, seine Schwester habe seinen Ruf beschädigt, indem sie ihn als gewalttätig dargestellt und ihm den Verkauf von Kokain unterstellt habe.
Wie "Billboard" und "Rolling Stone" berichten wird, hat die zuständige Richterin festgestellt, dass Morgans Seite es nicht geschafft habe, eine "tatsächliche Böswilligkeit" nachzuweisen. Damit konnte nicht belegt werden, dass Mariah Carey wissentlich Unwahrheiten verbreitet hat.
Morgan Carey hatte den angeblichen Schaden auf mehr als 20 Millionen Dollar beziffert. Der Anwalt der Sängerin erklärte laut Medienberichten, sie sei "erfreut darüber, dass das Gericht anerkannt hat, dass ihre Memoiren wichtige Themen von öffentlichem Interesse behandeln".
Doch der Bruder gibt sich noch nicht geschlagen: Morgan Careys Anwalt kündigte an, "in Kürze Berufung einzulegen". Der Familienstreit dürfte also noch weitergehen.