Die Bezirksvorsteherin des sechsten Wiener Gemeindebezirks (Mariahilf), Renate Kaufmann (SPÖ), zieht sich aus der Politik zurück. Die Bezirkschefin hat am Samstag einen entsprechenden Bericht der "Presse online" bestätigt. Mit ein Anlass ist das Ja der Anrainer zu einer Fußgängerzone auf der Mariahilfer Straße.
auf der Mariahilfer Straße.
Sie habe nun ihre wichtigsten Ziele erreicht, betonte sie. "Schon seit 2001 fordere ich eine Verkehrsberuhigung der Mariahilfer Straße. Das ist mein Kind gewesen", sagte sie. Auch andere Projekte - wie etwa Erweiterungen von Parks - habe sie umgesetzt. Außerdem sei der Bezirk schuldenfrei.
Zweite Karriere in der Gastronomie
Der Rückzug werde in den kommenden vier bis sechs Wochen erfolgen. Gleichzeitig werde ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin gesucht. Kaufmann selbst will künftig nicht mehr politisch aktiv sein: "Ich bin kein Balkonmuppet, der gute Ratschläge erteilt."
Stattdessen werde sie sich anderen Projekten widmen. Sie schreibe derzeit etwa an einem Buch und könne sich auch vorstellen, in der Gastronomie tätig zu werden: "Denn ich koche sehr gerne." Die scheidende Mariahilfer Bezirkschefin ist 58 Jahre alt und hat ihr Amt 2001 angetreten.