Mark Hamill: Kylo Ren ist ein "neuer Hitler"

Die "Krieg der Sterne"-Ikone spricht erneut über die Entwicklung von Luke Skywalker in Episode VIII.

Vielen "Star Wars"-Fans missfiel es gewaltig, dass Luke Skywalker im letzten Film der Saga als vom Glauben abgefallener, grummeliger, alter Mann dargestellt wurde. Auch Schauspieler Mark Hamill gab zu, die Neuausrichtung des einst strahlenden Helden nicht gutzuheißen. Er habe sich mit seinen Bedenken an Regisseur und Drehbuchautor Rian Johnson gewandt, die Entscheidungen über Lukes "Zukunft" aber akzeptiert und sein Bestes gegeben, sie umzusetzen. Später entschuldigte sich Hamill und meinte er hätte seine Kritik nicht öffentlich machen dürfen. Auf Johnson singt er seither Lobeshymnen.

Mittlerweile sind einige Monate seit dem Kinostart von "Star Wars Episode VIII: Die letzten Jedi" vergangen. Am 9. April erscheint die DVD-Version des Weltraum-Actioners, und folglich gilt es, das Interesse der Fans neu zu entfachen. Mit "Digital Spy" sprach Hamill daher wieder über seine Figur und ließ mit einem heftigen Vergleich aufhorchen.

"Neuer Hitler"

"Ich sagte zu Rian, 'Ein Jedi würde nicht aufgeben. Sogar wenn ich den schrecklichen Fehler gemacht hätte, den falschen Kerl ausgewählt zu haben, ihn für die nächste Hoffnung gehalten hätte, er sich aber als neuer Hitler herausstellt. Sicher, ich wäre vielleicht traumatisiert, aber ich würde mich sammeln und doppelt so stark wiederkehren.'"

Mit dem "falschen Kerl" ist freilich Kylo Ren (Adam Driver), der Schurke der neuen "Star Wars"-Trilogie gemeint. Kylo ist zweifellos böse, hintertrieben und skrupellos, aber auch ein aufbrausender, nah am Wasser gebauter Jungspund mit Aggressionsbewältigungsproblemen. Parallelen zu Hitler halten sich eher in Grenzen.

Mittel und Zweck

Den neuen Luke Skywalker hat Hamill mittlerweile akzeptiert. Er verstehe aber den Ärger vieler Fans, da diese - wie er selbst - emotional sehr viel in die Saga investiert hätten. Trotzdem müsse man Johnson nachsehen, Luke als "Mittel und Zweck für den Plot" verwendet zu haben, anstatt den bekannten Charakter wiederauferstehen zu lassen.

"Das ist die Alte-Schule-Version eines Jedi von George Lucas. Ich muss lernen, dass es nicht mehr um mich geht. Es ist nicht George Lucas' 'Star Wars'. Es ist eine neue Generation. Und wenn sie will, dass Luke so ist..."

(lfd)

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