Linz-Land-Marktgemeinde Kronstorf (knapp 3300 Einwohner) ist die Drehscheibe des Mädchenhandels, Flucht nach brutaler Vergewaltigung durch einen abartig veranlagten Kunden enthüllt Martyrium.
Der 48-jährige Leasingarbeiter Kurt D. aus Kronstorf – durchschnittlicher Monatsbezug 1300 Euro – fuhr mit seinen fabriksneuen Nobelwagen der Marke Jaguar in verschiedenen tschechischen und slowakischen Kleinstädten vor, hinterließ entsprechenden Eindruck – und versprach mehr als 20 jungen Frauen lukrative Arbeitsplätze in Oberösterreich.
Tatsächlich aber erlebten die Frauen im Alter von 18 bis 35 Jahren monatelange „Horror-Folter“: Mit Schlägen, Drohungen und systematischen Demütigungen wurden die Jobsuchenden in der Genossenschaftswohnung (610 Euro Kaltmiete) in einem Kronstorfer Mehrparteienhaus – angeblich von den Nachbarn unbemerkt – gefügig gemacht: Bis zu zehnmal täglich mussten die Opfer zahlenden Kunden, die das „Geschäft“ per SMS mit dem Leasingarbeiter vereinbart hatten, gefügig sein! Eine 31-jährige Slowakin konnte unter dramatischen Umständen flüchten, alarmierte die Polizei.