Marvel's Luke Cage

In New Yorks Stadtteil Harlem stehen Schusswechsel an der Tagesordnung. Wie gut, dass Luke Cage kugelsicher ist.

Im Gefängnis wird Luke Cage als Versuchskaninchen für ein höchst gefährliches Experiment missbraucht. Die Prozedur kostet ihn jedoch nicht das Leben, sondern verleiht dem ohnehin schon stattlichen Kämpfer übermenschliche Kräften und eine undurchdringliche Panzerhaut, die nach außen hin völlig gewöhnlich aussieht.

Frisch aus der Haftanstalt geflohen, baut sich Luke unter falschem Namen ein friedliches Leben auf. Nach dem Tod seiner Frau (und einer Begegnung mit Jessica Jones in der gleichnamigen Netflix-Serie der Superheldin) kehrt er in sein altes Viertel Harlem zurück. Lange verheimlicht er seine Fähigkeiten - bis die Schreckensherrschaft des Gangsterbosses Cornell "Cottonmouth" Stokes (Mahershala Ali) ihn dazu bewegt, für seine Mitbürger einzustehen.

Pionierarbeit

In Hollywoods moderner Comic Movie Ära bekommt der erste Schwarze Superheld ("Black Panther") erst im Februar 2018 seinen Blockbuster. Wie schon in puncto weibliche Superhelden ("Jessica Jones") leistete Netflix auch hier Pionierarbeit - den Zuschauern gefiel's, "Luke Cage" löste wahre Jubelstürme bei Kritikern und Publikum aus. Beinahe hätte es den afroamerikanischen Heroen auch in Filmform gegeben. Quentin Tarantino wollte die Marvel-Comics in den Neunzigern verfilmen. Das Projekt kam allerdings nicht zustande. (hw)

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