Dass es sich bei Masern um keine harmlose Kinderkrankheit handelt, zeigen zahlreiche Fälle in der jüngeren Vergangenheit. Nach einem ruhigen Jahr 2016 in NÖ mit nur einer registrierten Infektion bis November, wurden im Bezirk Baden seit Mitte Dezember nun drei Fälle "in hochinfektiösem Stadium" gemeldet.
Dass es sich bei Masern um keine harmlose Kinderkrankheit handelt, zeigen . Nach einem ruhigen Jahr 2016 in NÖ mit nur einer registrierten Infektion bis November, wurden im Bezirk Baden seit Mitte Dezember nun drei Fälle "in hochinfektiösem Stadium" gemeldet.
Zwei Mal schlug der Hausarzt Alarm, eine Meldung kam aus dem Spital. In einem Schreiben an die Mediziner des Bezirkes bittet Bezirkshauptmann Heinz Zimper um besondere Vorsicht. "Es ist eine reine Vorsichtsmaßnahme. Vor allem jetzt in der Grippezeit, damit im Fall der Fälle auch richtig behandelt wird", so der Bezirks-Chef zu "Heute".
"Es wird ersucht, auch bei Vorliegen einer eher unspezifischen Symptomatik zu Beginn der Erkrankung, Masern als mögliche Ursache in Betracht zu ziehen und entsprechende Schritte einzuleiten", heißt es in dem Schreiben.
. Ebenfalls heimtückisch ist die lange Inkubationszeit von zwei Wochen.
"Es gibt bei der Masern-Impfung keine Altersbeschränkung, man kann sich also bis ins hohe Alter kostenlos impfen lassen", so nö. Ärztekammer-Sprecherin Birgit Jung.
Nach einer hohen Anzahl an Fällen im Jahr 2015 in NÖ – es waren 117 – war das Jahr 2016, zumindest bis Ende November ruhig. Lediglich eine Infektion wurde registriert.