Wien

Maskenpflicht in Öffis: 60 Strafen in zwei Wochen

Seit Anfang Juli dürfen die Wiener Linien auch Strafen bei Verstößen gegen die Maskenpflicht verhängen. Rund 60 Geldbußen wurden seitdem verhängt.

Heute Redaktion
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In den öffentlichen Verkehrsmitteln herrscht Maskenpflicht.
In den öffentlichen Verkehrsmitteln herrscht Maskenpflicht.
picturedesk.com

Seit April gilt in den öffentlichen Verkehrsmitteln die Österreich die Maskenpflicht. Die Wiener Linien haben ihre Informationskampagne verstärkt und verhängen nun auch Strafen. Dafür wurden extra die Beförderungsbestimmungen geändert.

50 Euro bei Verstoß

Bis Anfang Juli habe man auf Gespräche gesetzt. Personen ohne Mund-Nasen-Schutz wurden nur aus den Fahrzeugen oder Stationen verwiesen, erklärt ein Sprecher gegenüber "Radio Wien". Seit Anfang Juli dürfen die Wiener Linien nun auch Strafen in der Höhe von 50 Euro verhängen.

Da die Maskendisziplin sei mit den Coronavirus-Lockerungen auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln etwas gesunken ist, wird nun strenger kontrolliert. Dafür sind 130 Sicherheitsleute, aber auch Fahrscheinkontrolleure im Einsatz. Knapp 60 Strafen haben die Wiener Linien bisher verhängt.

Verschärfung bei ÖBB möglich

Auch bei den ÖBB sind strengere Kontrollen bald möglich. Derzeit kann das Personal nur auf das Tragen der Maske hinweisen. Kontrollieren darf nur die Polizei. Aber auch das Eisenbahnunternehmen prüft nun eine Änderung der Beförderungsbestimmungen.