Ermittler des Landeskriminalamts Wien forschten nach einem Wohnungsraub die beiden Täter aus: Einer von ihnen war der 18-jährige Sohn des Opfers.
Mitte Jänner wurde eine 35-jährige in ihrer Wohnung am Kaisemühlendamm in der Donaustadt überfallen. Als es bei ihr klingelte, öffnete sie die Tür - davor standen zwei mit Sturmhauben maskierte und mit Pistolen bewaffnete Männer. Einer begann mit ihr zu raufen, beide gingen zu Boden; allerdings flüchteten die beiden Angreifer daraufhin.
Trotzdem gelang es dem Komplizen (24), in der kurzen Zeit Beute zu machen: Er stahl ein relativ wertloses Deko-Schwert von der Wand. Wieso er das tat, konnte er nach seiner Festnahme nicht erklären: Er sei während der Tat betrunken gewesen.
Die Mutter hatte jedenfalls gegenüber der Polizei den Verdacht geäußert, dass der Räuber, mit dem sie am Boden rangelte, ihr Sohn sein könnte. So forschten die Ermittler schließlich das Duo aus: Sie erklärten, dass sie Geld stehen wollten - jetzt sitzen sie aber beide in U-Haft.