Am 6. Mai dieses Jahres war Andrew Mountbatten-Windsor (66) mit seinen Hunden auf dem Sandringham-Anwesen in Norfolk unterwegs, als ihm ein Auto auffiel. Zunächst hielt er es für das eines Pressefotografen.
Doch dann drehte sich ein Mann um und schaute dem Ex-Prinzen direkt ins Gesicht - er trug eine Sturmhaube. "Da erkannte er, wer ich war, und begann, meinem Fahrzeug hinterherzulaufen", heißt es laut britischen Medien in Andrews Zeugenaussage.
Der Beschuldigte Alex Jenkinson (39) soll den Bruder von König Charles (77) in "Angst vor rechtswidriger Gewalt" versetzt haben. Er plädiert auf nicht schuldig.
Besonders beunruhigend: Bei Ermittlungen wurden auf dem Handy des mutmaßlichen Stalkers nicht nur Suchanfragen zu Andrew gefunden. Der Mann soll auch die Prinzessin Kate (44), und ihre Tochter Prinzessin Charlotte (11) ins Visier genommen haben.
Der 39-Jährige wurde nach dem Vorfall etwa einen Monat lang gemäß dem Gesetz über psychische Gesundheit festgehalten. Das Gericht verhängte eine zivilrechtliche Schutzanordnung gegen ihn.
Jenkinson befindet sich derzeit auf Kaution, darf sich aber einer Reihe von Orten, die mit der königlichen Familie in Verbindung stehen, nicht nähern. Der Strafprozess ist für den 21. Dezember angesetzt - Andrew soll als Hauptzeuge per Videokonferenz aussagen.