Auf der Westautobahn ist es Sonntagnachmittag in Niederösterreich zwischen Haag und St. Valentin zu Karambolagen gekommen, an denen insgesam 35 Fahrzeuge beteiligt waren. Es hatte zum Unfallzeitpunkt stark geregnet, dementsprechend schlecht war auch die Sicht. 19 Menschen wurden verletzt, mindestens zwei davon schwer.
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Zwei Schwerverletzte seien mit dem Notarzthubschrauber bzw. -wagen in Spitäler gebracht worden. Der Alarm bei der Feuerwehr ging um 16.22 Uhr ein, sagte Sprecher Franz Resperger. Nach seinen Informationen hatte sich ein erster Crash ereignet, dem im Rückstau in einem Abschnitt von zwei Kilometern vier weitere Kollisionen folgten. Der Stau erreichte insgesamt eine Länge von zehn Kilometern.
Westautobahn drei Stunden gesperrt
Die A1 musste in Richtung Linz gesperrt werden, die Sperre dauerte drei Stunden, um 19.30 Uhr konnte die Autobahn wieder freigegeben werden. Neben drei Feuerwehren rückten Notarzthubschrauber und -wagen sowie Rettungswagen des Roten Kreuzes aus, berichtete 144 Notruf NÖ.
Florianis verköstigten unverletzte Unfallopfer bis Freunde kamen
NÖ Feuerwehrsprecher Franz Resperger berichtete von einem netten Detail am Rande: Die unverletzt gebliebenen Insassen der bei den Kollisionen beschädigten bzw. nicht mehr fahrbereiten Pkw wurden in einem Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr St. Valentin betreut. Sie bekamen etwas zum Essen und zum Trinken und konnten geschützt die Zeit abwarten, bis sie von Freunden und Verwandten abgeholt wurden.
Erst am Samstag hatten sich auf in Niederösterreich schwere Unfälle ereignet.
APA/red.