Massenschlägerei mit Zaunlatten in Asylheim

Gleich 13 Polizeistreifen mussten wegen einer Massenschlägerei in der Nacht auf Freitag zu einer Asylunterkunft in Leoben ausrücken. Die rivalisierenden Asylwerber gingen dabei mit Zaunlatten und Steinen bewaffnet aufeinander los. Bilanz: 25 Festnahmen, drei Verletzte mit Nasenbeinbrüchen und Ellbogenverwundungen und leichten Verletzungen bei so gut wie jedem anderen Beteiligten.

Als "vollkommen unübersichtlich" bezeichnete die Polizei die Situation, die sie in der Flüchtlingsunterkunft in der Kärntner Straße erwartete. Ein Mitarbeiter hatte die Einsatzkräfte organisiert, als ein Streit gegen 22.40 Uhr eskaliert war. Die Asylwerber hatten sich zum Teil mit Zaunlatten und Steinen bewaffnet hatten und prügelten aufeinander ein.

Schlussendlich konnte die Polizei die rivalisierenden Gruppen trennen und Familien mit Kindern aus dem Gefahrenbereich bringen.

Nach den Ersterhebungen wurden 25 männliche, vorwiegend  afghanische Asylwerber im Alter zwischen 16 und 17 Jahren festgenommen. Drei Personen mussten im LKH Leoben mit Nasenbeinbrüchen und Ellbogenverletzungen behandelt werden.

Ein Großteil der Festgenommenen erlitt Schürfwunden und Hämatome. Alle Verdächtigen werden angezeigt.

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