Szene

Mathea: "Wäre wer aufgestanden, hätte man abgebrochen"

Beim heurigen Donauinselfest ging es anders zu als sonst. Sehr gesittet und ruhig. Andernfalls wäre alles aus gewesen.

David Slomo
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Mathea war froh, endlich wieder auftreten zu dürfen - da wollte sie nichts riskieren.
Mathea war froh, endlich wieder auftreten zu dürfen - da wollte sie nichts riskieren.
picturedesk.com

Statt 100.000 Zuschauern fanden sich am Samstag 1.250 Personen vor der gigantischen Festbühne ein. Nicht wild verteilt, sondern ganz ordentlich auf ihre Tische zugewiesen. Dort durften dann auch höchstens vier Menschen sitzen. Ansonsten kam sofort ein Security-Mitarbeiter und schickte die fünfte Person weg.

Wichtiger Hinweis beim Auftritt

Dass oftmals die Regeln streng angesetzt werden, man aber hier und da auch mal ein Auge zudrückt, wissen wir alle. Wer das aber beim Donauinselfest auch vermutete, der irrte gewaltig. So musste beim Verlassen des Sitzplatzes umgehend die Maske aufgesetzt werden. Wer das nicht tat, wurde umgehend ermahnt. Übrigens: Aufstehen durfte man nur, um sich ein Getränk zu holen oder auf die Toilette zu gehen.

Dass man tatsächlich so streng war, bestätigte auch Sängerin Mathea. Im Gespräch mit "Heute" erklärte sie: "Mir wurde strengstens verboten, das Publikum zum Aufstehen zu animieren. Ansonsten hätte man die Veranstaltung sofort abgebrochen." Das wollte die 22-Jährige natürlich nicht riskieren und wies sogar während ihres Auftritts darauf hin, dass niemand aufstehen dürfe. Löblich.

Wie der Auftritt ansonsten für sie war? "Ich bin froh, dass ich überhaupt endlich wieder auf der Bühne stehen darf", freute sie sich. Drummer Lukas fügte hinzu, dass man vor so einem großen Auftritt üblicherweise eingespielter und die Nervosität ein wenig niedriger ist. In diesem Fall hatte man aber monatelang keinen Gig mehr, sondern nur diesen einen: "Da ist man schon aufgeregter."

    Mathea und Roman Gregory (Alkbottle)
    Mathea und Roman Gregory (Alkbottle)
    Alexander Müller
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