Aufregung am Gymnasium Frauengasse in Baden: Ein Professor soll die schriftlichen Mathematik-Arbeiten zu milde beurteilt haben und wurde vorläufig suspendiert. Eltern und Schüler planen eine Demo, die Landesschülervertretung reagierte mit einem Offenen Brief.
Nach einem anonymen Hinweis wurden alle schriftlichen Mathe-Arbeiten einer Klasse untersucht. Folge: Laut Landesschulratsinspektorin Hermine Rögner hätten bei zwölf von 16 Arbeiten die Noten nach unten korrigiert werden müssen.
Bitter: Ein Schüler erhielt statt einem Vierer einen "Fleck". Der zuständige Lehrer wurde vorläufig suspendiert, aufgebrachte Eltern - nicht jene der betroffenen Schüler - und Schüler selbst planen am Donnerstag in Baden eine Demo für den beliebten Pädagogen. Auch das örtliche Handballteam solidarisiert sich: Sie zogen aus Protest blank.
Auch die Landesschülervertretung macht sich für den Pädagogen stark: "Der Professor wurde noch im Jahr 2008 zum besten Lehrer gewählt. Aufgrund eines einzigen Fehlers sollte nicht seine Lehrer-Laufbahn zerstört werden", heißt es in einem Offenen Brief.