Bei der Gedenkfeier zur Befreiung des Konzentrationslager Mauthausen kamen am Sonntag tausende Besucher, darunter zahlreiche Überlebende zusammen, um auf die Gräuel der Nazizeit aufmerksam zu machen.
Mehr als 22.000 Besucher waren am Sonntag anwesend. Unter den Politikern waren Bundespräsident Fischer, Nationalratspräsidentin Bures, Kanzler Faymann, sein Vize Mitterlehner, mehrere Minister, Erbgroßherzog Guillaume und Stéphanie von Luxemburg, Tschechiens Ministerpräsident Sobotka sowie die Parlamentspräsidenten aus Griechenland und Belgien. Angeführt wurde der Gedenkzug von Überlebenden des Konzentrationslagers Mauthausen und anderen Zwangslagern.
Die Gedenkfeier stand im Zeichen von "Steinbruch und Zwangsarbeit", wobei es hier um die Methode der Nationalsozialisten ging, die Gefangenen vor ihrem Tod noch bestialisch auszubeuten.
"Menschen haben nichts gelernt"
KZ-Überlebende kamen auch zu Wort. So sagte Edward Mosberg: "Ich glaube nicht, dass die Menschen etwas aus dem Holocaust gelernt haben, das zeigen Dinge, die derzeit an einigen Orten der Welt passieren."
Auch Bundeskanzler Werner Faymann meldete sich zu Wort: Er erinnerte "nämlich niemals zu vergessen und Werte wie Toleranz, Demokratie, Gewaltfreiheit und Solidarität hochzuhalten."