Schon vor über 20 Jahren war der gebürtige Bregenzer Günther Mayr federführend an ORF-Wissensformaten wie "Modern Times" oder "Newton" beteiligt, ins Rampenlicht kam den Leiter der ORF-Wissenschaftsredaktion aber als pointierter Corona-Erklärer. Günther Mayr über...
"Ich wollte mich nie vor die Kamera drängen. Zu Beginn hat ein Sendungsverantwortlicher einer ZIB-Sendung angerufen und gemeint, dass er mich in 10 Minuten im Studio braucht. Und ich hatte nicht einmal eine Krawatte dabei."
"Oft ändere ich meine Texte bis 10 Minuten vor der Sendung. Und dabei ist mir wichtig, zu sagen, dass niemand mir sagt, wie ich referieren soll oder darf. Deswegen sieht man ja auch manchmal etwas Verwunderung in den Reaktionen der Moderatoren."
"Ich bin mit Übertreibungen immer vorsichtig, weil ich aus der Wissenschaft komme. Aber was unsere Studiotechnik in Sachen 'Augmented Reality' hier alles liefern kann, macht eine ganz neue Ära auf."
"Natürlich bin ich hauptsächlich von der ZIB bekannt und diese Rolle nehme ich mit. Wir spielen auch im ZIB-Studio. Das ZIB-Studio ist ja quasi mein zweiter Wohnsitz. Und wir werden auch den Humor, den wir immer in der ZIB eingebracht haben, mitbringen."
"Es passiert heute die Impfentscheidung, ob Kinder von 12 bis 15 Jahren geimpft werden dürfen. Wir reagieren auf den Vorfall, als jetzt in Oberösterreich einem Patienten der falsche Fuß amputiert worden ist und wie man so etwas verhindern könnte."