Szene

MDR treibt unfreiwillige "Tatort"-Statisten auf

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:05

Nachdem beim Dreh des neuen "Tatorts" aus Weimar rund 30 Passanten unfreiwillig ins Bild gelaufen waren, lief der Krimi mit Nora Tschirner und Christian Ulmen Gefahr, gar nicht ausgestrahlt werden zu können. Doch jetzt gibt es Entwarnung: Wie der produzierende Sender MDR auf seiner Internetseite meldet, wurden 18 der gesuchten 30 Passanten nach einem Aufruf ausfindig gemacht, so dass der Film wie geplant am zweiten Weihnachtsfeiertag im TV gezeigt werden kann.

Nachdem beim Dreh des neuen aus Weimar rund 30 Passanten unfreiwillig ins Bild gelaufen waren, lief der Krimi mit Nora Tschirner und Christian Ulmen Gefahr, gar nicht ausgestrahlt werden zu können. Jetzt gibt es Entwarnung.

Wie der produzierende Sender auf seiner Internetseite meldet, wurden 18 der gesuchten 30 Passanten nach einem Aufruf ausfindig gemacht, so dass der Film wie geplant am zweiten Weihnachtsfeiertag im TV gezeigt werden kann.

Der Krimi aus Weimar hat schon für Schlagzeilen gesorgt, bevor er überhaupt abgedreht war. Der Grund: Die unfreiwillig ins Bild geratenen Zuschauer müssen entweder zustimmen, dass sie im "Tatort" gezeigt werden dürfen, oder Regisseurin Franziska Meletzky muss sich andere Bilder suchen.

Nach dem regionalen Aufruf in TV und Radio hatten in ganz Deutschland Zeitungen und Online-Magazine über den Fauxpas berichtet. Am Ende hätten sich rund 70 Leute gemeldet, die an dem fraglichen Tag bei den Dreharbeiten auf dem Marktplatz in Weimar zugeschaut hatten.

"In dem Fall haben alle zusammen gearbeitet und geholfen. Das war richtig schön", lobt die Regisseurin laut MDR die Medien. Denn nur dank deren Hilfe kann mehr als die Hälfte der fraglichen Szenen nun doch verwendet werden.

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