Mechaniker (19) trotz Schutz gekündigt

15.600 Euro kostete einer St. Pöltener Werkstätte das Nichteinhalten der Gesetze. Die Arbeiterkammer NÖ erstritt das Geld.

Eigentlich hätte ein 19-jähriger Kfz-Techniker aus St. Pölten gar nicht gekündigt werden dürfen. Zum Einen, weil er gerade die Einberufung zum Präsenzdienst erhalten (Anm.: rechtlich gilt ein Kündigungsschutz bis einen Monat nach Beendigung des Präsenzdienstes), zum Anderen weil er gerade seine Lehre abgeschlossen hatte (Anm.: hier gilt zusätzlich ein sechsmonatiger Kündigungsschutz). Und dennoch: Sein Arbeitgeber, ein Werkstätten-Inhaber in St. Pölten, schmiss ihn raus!

Arbeiterkammer erstritt 15.600 Euro

Der junge Mann wollte sich das nicht gefallen lassen, wandte sich an die Experten der Arbeiterkammer Niederösterreich. "Jetzt erhielt er 15.600 Euro", so AKNÖ-Chef Markus Wieser. Der Präsident erklärt weiter: "Es wurden der Lohn sowie die Sonderzahlungen eingefordert, die er bis zum Ende des Kündigungsschutzes bekommen hätte."

(nit)

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