ÖAMTC-Mitarbeiter Oliver M. überprüfte Montag einen schwarzen BMW am Stützpunkt in der Pasettistrasse in Wien-Brigittenau. Nachdem er die Motorhaube geöffnet hatte, entdeckte der Techniker eine Schlangenhaut. Sofort packte ihn ein mulmiges Gefühl – es lag nahe, dass die zugehörige Schlange nicht weit sein konnte. Tatsächlich erspähte Oliver M. die Schlange wenig später im Motorraum. Zuerst schien es, als würde sie noch leben, doch der Schein trügte. Das Reptil war bereits tot. Nach Demontage der unteren Motorabdeckung fädelte der Prüftechniker die rund 80 cm lange Schlange aus dem Motor heraus.
Der Lenker wurde nach Abschluss der Pickerl-Überprüfung über den Grusel-Fund informiert. Laut ÖAMTC bedankte sich der Wiener, wollte die tote Schlange allerdings nicht sehen. "Er war einfach nur froh, dass er nichts davon mitbekommen hatte", so eine Sprecherin.