Vor den letzten Outings lag der Red-Bull-Pilot noch überlegen an der Spitze des Feldes, ehe sich Charles Leclerc mit einer brillanten Runde nach einem vorangegangenen Dreher noch die Pole Position (1:18,750) schnappte, Verstappen immerhin 0,323 Sekunden abnahm.
Der 24-Jährige konnte derweil nicht mehr kontern, wurde von einem Defekt ausgebremst und in die Box zurück geholt. Verstappen klagte am Funk noch über fehlende Leistung, erklärte nach dem Qualifying allerdings, welches Problem tatsächlich aufgetreten war. "Das DRS ist nicht aufgegangen. Es ist gut, in der ersten Reihe zu sein aber es ist wirklich schade, dass ich in der letzten Runde nicht alles zur Verfügung hatte", ärgerte sich der Niederländer.
Red-Bull-Berater Helmut Marko bestätigte nach dem Qualifying die Vermutungen des Niederländers. "Es war ein mechanisches Problem, das DRS hat sich nicht geöffnet. So hat Verstappen geglaubt, dass er keine Power hat", erzählte der Grazer im "ORF".
Warum es zum Problem am Heckflügel kam, ist noch völlig unklar. "Wir müssen einmal schauen, was da los war. Nachdem es später wieder funktioniert hat, scheint es nichts Gravierendes zu sein. Allerdings ist es schade, denn die Pole war drinnen", ärgerte sich der Red-Bull-Berater.
Mit Startplatz zwei hat der Niederländer aber ohnehin eine gute Ausgangsposition. "Entscheidend wird sein, wer besser mit den Reifen auskommt. Geht man auf zwei Stopps, geht man auf drei Stopps? Es wird sicher ein spannendes Rennen", schloss Marko.