Med-Uni-Studenten in Linz sind weiblich und aus OÖ

1.056 Personen nahmen am Medizin-Aufnahmetest im Design Center teil.
1.056 Personen nahmen am Medizin-Aufnahmetest im Design Center teil.Bild: JKU
1.056 wollten einen Platz, nur 180 haben ihn auch bekommen. Sie haben den Aufnahmetest bestanden, dürfen an der JKU in Linz Medizin studieren.
Der Andrang ist ungebrochen. 1.056 Frauen und Männer haben sich Anfang Juli einem ganz besonderen Test gestellt. Dem Aufnahmetest für das Medizinstudium in Linz an der Johannes Kepler Uni.

Allerdings wurden nur 180 Personen auch wirklich ausgewählt. Sie können ab Herbst in Linz studieren.

Auffallend: Die Studenten in Linz sind weiblich und aus Oberösterreich. Denn von den 180 Erstsemestrigen sind 105 Frauen (58,33 Prozent) und nur 75 Männer (41,67 Prozent).

Neues Studium Medical Engineering

Die Medizintechnik ist ein Bereich, der sich dynamisch entwickelt. Die medizinischen Berufsbilder werden vielfältiger, die technologische Komponente wird bedeutsamer. Mit dem Studium Medical Engineering eröffnen sich im kommenden Wintersemester neue Möglichkeiten für junge Menschen, die sich für Medizin interessieren. ForscherInnen und Lehrende zweier Bereiche – dem Linz Institute of Technology (LIT) und der Medizinischen Fakultät – bündeln Wissen und Know-how aus zwei Welten.
Interessant ist auch die Tatsache, dass 57,2 Prozent der neuen Studentinnen und Studenten aus Oberösterreich kommen. Das ist deutlich mehr als noch vor einem Jahr. Da waren es 44,4 Prozent.

CommentCreated with Sketch.2 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Gut gegen den Ärztemangel



JKU-Forscherin Anna Theresia Stadler, Werner Baumgartner (Vorsitzender der Studienkommission Medical Engineering), Landeshauptmann-Stv. Christine Haberlander und Meinhard Lukas, Rektor der JKU, präsentierten das Ergebnis. (Foto: JKU)
JKU-Forscherin Anna Theresia Stadler, Werner Baumgartner (Vorsitzender der Studienkommission Medical Engineering), Landeshauptmann-Stv. Christine Haberlander und Meinhard Lukas, Rektor der JKU, präsentierten das Ergebnis. (Foto: JKU)
"Der hohe Anteil an Studienplätzen für Bewerberinnen und Bewerber aus Oberösterreich ist erfreulich. Wir wissen aus Erfahrung, dass ein Großteil der Studentinnen und Studenten dort bleiben, wo sie ihr Studium absolviert haben. Damit zeigt sich, dass die medizinische Fakultät mittelfristig einen sehr nachhaltigen Beitrag leisten wird, um den ärztlichen Nachwuchs für unser Bundesland zu sichern", so Landeshauptmann-Stellvertreterin und Gesundheitsreferentin Christine Haberlander (ÖVP).

Alle Auslandsstudierenden, das sind 45 (25 Prozent), kommen übrigens aus Deutschland. Was die Rate der Testwiederholer betrifft, zeigt die Befragung am Testtag, dass heuer ca. 39 Prozent bereits (mindestens) zum zweiten Mal zum Test angetreten sind.

Alternative zum Medizinstudium



"Mir ist auch bewusst, dass heute viele hochmotivierte, talentierte junge Menschen sehr enttäuscht sein werden. Ihnen möchten wir mit dem neuen Studium Medical Engineering eine spannende Alternative an der Schnittstelle zwischen Medizin und Technologie bieten", hat JKU-Rektor Meinhard Lukas eine Alternative für jene parat, die keinen Platz ergattert haben, aber in Linz studieren wollen.





(gs)

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