Wirtschaft

Medikamente, Strom und Gas sind zu teuer

Heute Redaktion
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... und die zuständigen Politiker schauen nur zu. Schwere Rüge vom Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) für die heimische Politik: Bei Strom, Gas und rezeptfreien Medikamenten gibt es zu wenig Wettbewerb. Die Folge: Wir alle müssen zu viel dafür bezahlen.Die Politik müsse nun eine "Missbrauchsaufsicht" umsetzen.

... und die zuständigen Politiker schauen nur zu. Schwere Rüge vom Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) für die heimische Politik: Bei Strom, Gas und rezeptfreien Medikamenten gibt es zu wenig Wettbewerb. Die Folge: Wir alle müssen zu viel dafür bezahlen. Die Politik müsse nun eine "Missbrauchsaufsicht" umsetzen.

Was wir beim Blick auf die Stromrechnung schon geahnt haben, ist jetzt amtlich. Energie ist in Österreich zu teuer, so die WIFO-Analyse. Der Grund: Die Wettbewerbs- und Regulierungspolitik sei nicht streng genug. Daher funktioniere der Markt nicht gut. Das WIFO kritisiert die "mehrfache Rolle des Bundes und der Länder" als Eigentümer der öffentlichen Energieversorger sowie als Gesetzgeber und Aufsichtsorgane.

Die marktbeherrschenden Unternehmen müssten einer "effektiven Missbrauchsaufsicht" unterzogen werden. Für den bei Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (VP) angesiedelten Regulator E-Control wünscht sich das WIFO schärfere Sanktionsmöglichkeiten. Bei Medikamenten würde ein Aus für die Apothekenpflicht "substanzielle" Preissenkungen ermöglichen.

Robert Zwickelsdorfer