Mega Kritik an Rot-Weiß-Rot-Karte

Laut einem Bericht des Ö1-Morgenjournals findet die Rot-Weiß-Rot-Card 3,5 Jahre nach ihrer Einführung nur wenig Abnehmer. Der Bedarf an gut- und hochqualifizierten Arbeitskräften könne damit nicht gedeckt werden, so ein Experte.
Laut einem Bericht des findet die Rot-Weiß-Rot-Card 3,5 Jahre nach ihrer Einführung nur wenig Abnehmer. Der Bedarf an gut- und hochqualifizierten Arbeitskräften könne damit nicht gedeckt werden, so ein Experte der OECD.
Die Idee der Rot-Weiß-Rot-Karte: Sie sollte Schlüsselarbeitskräfte aus Nicht-EU-Staaten nach Österreich bringen. Eine Analyse zeigt, dass dieses Ziel verfehlt werde.

Laut Sozialministerium ist die Karte heuer bis Ende November 1.500 Mal bewilligt worden. Angestrebt waren allerdings 8.000 Bewilligungen pro Jahr.
Thomas Liebig, Migrationsexperte bei der OECD, erklärte gegenüber Ö1, dass damit in Österreich im internationalen Vergleich relativ viele Anträge abgelehnt werden. Nur jeder dritte Migrant, der einen Antrag gestellt habe, komme auch nach Österreich.

Potentielle Bewerber müssen bestimmte Kriterien wie Ausbildung, Alter und Sprachkenntnisse, nach einem Punktesystem erfüllen, um eine Karte zu erhalten und in Österreich arbeiten zu dürfen.  Der Experte hält das Punktesystem für mangelhaft.

Für Liebig kann der Bedarf an gut- und hochqualifizierten Arbeitskräften nicht gedeckt werden.
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