Erst vor kurzem ist die futuristische "Sailing Yacht A" des russischen Milliardärs Andrei Melnitschenko in Kiel ausgelaufen. Das Schiff soll 400 Millionen Euro wert sein. In Gibraltar war nun vorerst Endstation, die Yacht wurde wegen angeblich offener Rechnungen in Millionenhöhe festgesetzt.
Erst vor kurzem ist die des russischen Milliardärs Andrei Melnitschenko in Kiel ausgelaufen. Das Schiff soll 400 Millionen Euro wert sein. In Gibraltar war nun vorerst Endstation, die Yacht wurde wegen angeblich offener Rechnungen in Millionenhöhe festgesetzt.
Seit vergangenem Mittwoch hält sich die riesige Schiff im Hafen von Gibraltar auf. Während sich der Meeresgigant im Schneckentempo im Kreis bewegt, ziehen offene Forderungen der Kieler Werft Nobiskrug, wo die Yacht gefertigt wurde, weite Kreise. Ein Sprecher des Schiffes bestätigte, dass das Schiff festgesetzt wurde.
Angeblich ist die Zahlung von 15,3 Millionen Euro ausständig, was einem Vertragsbruch gleichkommt. 9,8 Millionen davon soll die Firma Valla Yachts Limited von den Bermudas, die das Schiff betreiben soll, schuldig sein. Dieser Betrag sei Teil einer andauernden Auseinandersetzung mit der Werft, bestätigte der Sprecher der Sailing Yacht A. Die Werft behauptet, dass die Zahlung am 27. Jänner fällig gewesen sei.
Am Dienstag sollen beide Parteien vom Supreme Court in Gibraltar angehört werden. Weitere Zahlungen in der Höhe von 2,9 und 2,6 Millionen Euro von Subunternehmern sind offen. Im Frühjahr sollte das Schiff eigentlich an Melnitschenko übergeben werden.