Mega-Stau! Lkw-Unfall legt A23 im Frühverkehr lahm

Riesiger Stau im Frühverkehr. Nach einem schweren Laster-Unfall auf der Wiener Südosttangente hat sich eine kilometerlange Blechkolonne gebildet.

Mitten im Frühverkehr krachte es auf Höhe der Praterbrücke. Ein Lastwagen samt Hebebühne knallte gegen 8 Uhr vormittags in eine Leitschiene. Die Auswirkungen waren fatal: mehr als eine Stunde waren drei der vier Fahrspuren in Richtung Norden blockiert.

Ein Mega-Stau war die Folge! Alleine auf der Tangente reichte die Blechkolonne knapp 13 Kilometer bis zur Stadtgrenze Richtung Südautobahn zurück. Auch im weiteren Vormittag mussten zwei Spuren gesperrt bleiben. 

Auch weitere Autobahnen und Anbindungen waren von der Verkehrsbehinderung betroffen. Auf der A4 Ostautobahn musste man schon ab dem Knoten Schwechat in Fahrtrichtung Wien viel Geduld aufbringen. Die rund 7 Kilometer Wegstrecke mussten mit einigen Stehzeiten absolviert werden. Ebenso kam der Verkehr in den Knoten Vösendorf und Inzersdorf zwischenzeitlich zum Erliegen.

Staukarte der Asfinag: eine riesige Kolonne blockiert die A23 Richtung Norden
Staukarte der Asfinag: eine riesige Kolonne blockiert die A23 Richtung NordenAsfinag
Fahrbahn beschädigt

ÖAMTC-Sprecher Gilles Dittrich schildert die prekäre Situation der APA: "Wir rechnen vorerst, also innerhalb der nächsten Stunde, mit keiner Entspannung". Er appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die aus dem Süden nach Wien kommen, noch in den nächsten Stunden, die A23 komplett zu meiden. 

Die Bergearbeiten dauern zur Stunde immer noch an, auch die Asfinag ist noch am Werk: "Ein defekter Fahrbahnübergang muss repariert werden". Dafür müssen mindestens zwei Fahrstreifen gesperrt bleiben. Wie lange das der Fall sein muss, ist noch nicht absehbar.

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