Es kracht hinter den Kulissen

Mega-Streit nach Box-Event in Wiener Kampfszene

Nach der Bounce-Fightnight gibt es jetzt heftigen Streit hinter den Kulissen. In der Wiener Kampfsportszene gibt es heftige Diskussionen.
08.06.2026, 18:02
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Wien stand am Wochenende ganz im Zeichen des Kampfsports. Bei der großen Fight Week am Heumarkt ging es zwei Tage lang zur Sache. Der sportliche Höhepunkt fand am Freitag statt: Mobin Kharaze traf auf Mansur Elsaev, auf dem Spiel stand der WBF-Weltmeistertitel im Halbschwergewicht. Nach einem intensiven Kampf setzte sich Kharaze durch und krönte sich zum neuen Weltmeister.

Tolle Stimmung am Heumarkt

Knapp 3000 Besucher pro Tag strömten zu den Veranstaltungen, auch vor den Bildschirmen verfolgten viele Fans die Kämpfe. Bounce-Chef Marcos Nader zeigte sich nach dem Event entsprechend zufrieden. Die Hallen seien voll gewesen, die Veranstaltung ein voller Erfolg. Doch nicht alle teilen diese Einschätzung. Während sich die Fans über zahlreiche hochkarätige Duelle freuten, sorgt nun ein Streit hinter den Kulissen für mächtig Wirbel.

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Kritik kommt von Sparta

Ausgerechnet von dem Organisator der Kampf-Veranstaltung Sparta kommt nun scharfe Kritik. Sparta-Chef Magomed "Mago" Ozniev wirft den Kommentatoren mangelnde Neutralität vor.

Seiner Ansicht nach seien die Kommentatoren einem Kampf auf diesem Niveau nicht gerecht geworden. Sie hätten einen Boxer klar bevorzugt und Mansur Elsaev nicht den Respekt entgegengebracht, den dieser verdient habe.

Laut Ozniev seien auch viele weitere Fans unzufrieden. "Mich erreichen hunderte Nachrichten. Keiner versteht, wie man so einen wichtigen Kampf so Einseitig kommentieren kann", sagt er. "Es war respektlos gegenüber Mansur Elsaev. Er ist ein sehr verdienter Boxer aus Österreich. Die Kommentatoren haben ihn behandelt, als wäre er irgendeiner", kritisiert Ozniev im "Heute"-Talk.

Bounce-Chef Nader weist Vorwürfe zurück

Marcos Nader kann die Kritik nicht nachvollziehen. Gegenüber den Vorwürfen zeigt sich der Veranstalter gelassen. Er betont, dass er keinerlei Einfluss auf die Kommentatoren habe und deren Arbeit nicht steuern könne.

Eine Einflussnahme komme für ihn ohnehin nicht infrage. Aus seiner Sicht sei bei der Veranstaltung alles korrekt abgelaufen. Stattdessen verweist Nader auf die erfolgreiche Durchführung des Events und die starke Zuschauerresonanz.

Social Media diskutiert heftig

Während die Organisatoren unterschiedliche Standpunkte vertreten, wird die Debatte längst in den sozialen Netzwerken geführt. Dort liefern sich Fans beider Lager hitzige Diskussionen über die Kommentierung und die Bewertung des Kampfes sowie des Events.

Fest steht: Sportlich hat die Fight Week mit dem WM-Titel von Mobin Kharaze Geschichte geschrieben. Doch auch abseits des Rings bleibt das Wiener Kampfsport-Wochenende weiterhin Gesprächsthema.

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