Kaum fahren Railjet, Eurocity und Westbahn auf der neuen Strecke, gibt es große Probleme für die Pendler im Morgenverkehr: Eingefrorene Weichen sorgen für enorme Verspätungen.
Kaum fahren Railjet, Eurocity und Westbahn auf der neuen Strecke, gibt es riesen Probleme für die Pendler im Morgenverkehr: Nicht nur eingefrorene Weichen und Langsamfahrgebot wegen der Witterung sorgen täglich für enorme Verspätungen.
in Kraft. Die Euphorie über Tempo 230 ist aber seit Montag verflogen. Denn für Tausende Pendler, die täglich nach Wien fahren, heißt es jeden Morgen: bitte warten. Einige Züge sind für die neue Strecke noch nicht gerüstet und werden weiterhin über die langsame Trasse geführt. Eingefrorene Weichen sorgen für Verspätungen. Passagiere vom Bahnhof Tullnerfeld bis St. Pölten müssen morgens mit "Sardinen-Stehplätzen" vorlieb nehmen.
Zwei Pendlerinnen ärgerten sich Dienstagfrüh über den neuen Fahrplan: "Die 25 Minuten von St. Pölten bis Wien Westbahnhof sind zwar schön und gut, aber das bringt mir alles nichts, wenn ich am Bahnhof St. Pölten 20 Minuten auf den verspäteten Zug warten muss."
Chaos in St. Pölten
Auch am Mittwoch hielt die Verwirrung um zu spät gekommene Züge an. Alex B. (29) aus St. Pölten im Gespräch mit "Heute.at": "Im Bahnhof St. Pölten war plötzlich totales Chaos. Auf den Abfahrts- und Ankunftsbildschirmen wurde nur noch der Hinweis - "Achten Sie auf die Durchsagen" - angezeigt. Keiner hat sich mehr ausgekannt."
Der Pendler weiter: "Schließlich habe ich mich dazu entschlossen, einen EN-Zug zu nehmen, welcher allerdings auf der alten Bahntrasse fährt und dadurch länger (Anm.: 37 Minuten statt 25 Minuten) braucht. Es ist nirgendwo ersichtlich, wie lange welcher Zug nach Wien Westbahnhof benötigt."
Und der IT-Techniker empört sich: "Den dritten Tag in Folge gab es jetzt unzumutbare Verspätungen. Wie soll ich da rechtzeitig in die Arbeit kommen?"