Megacoup Moosbrunn: Jetzt Haft für vierten Täter

Beim Bankraub in Moosbrunn hatten drei Täter über 230.000 Euro erbeutet - das Trio wurde verurteilt. Jetzt stand ein Moosbrunner vor Gericht.
Beim bewaffneten Banküberfall auf eine Sparkassen-Filiale in Moosbrunn (Bezirk Bruck an der Leitha) hatten drei Täter fette Beute gemacht: fast eine viertel Million Euro. Der Haupttäter (29) fasste beim Prozess zwölf Jahre Haft aus, die beiden Mittäter (29, 49; Chauffeur und Auskundschafter) je acht Jahre Freitheitsstrafe („Heute" berichtete).

Gewährte Haupttäter Unterschlupf

Erst jetzt musste der vierte Täter am Landesgericht Korneuburg auf die Anklagebank. Der 47-jährige Türke mit Wohnsitz in Moosbrunn hatte nach dem Coup Haupttäter Lukas G. zu Hause in Moosbrunn versteckt und Strumpfhose sowie Sackerl zum Geldreinstopfen bereitgestellt. Somit hatte Lukas G. einen gewaltigen Vorteil, da er die unmittelbare Infrastruktur rund um die überfallene Sparkasse nutzen konnte.

Beim Prozess war der 47-jährige Beitragstäter umfassend geständig, zeigte sich reuig. Das Urteil (nicht rechtskräftig) des Richters: Drei Jahre teilbedingte Haft, davon ein Jahr unbedingt für den 47-Jährigen.

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